Vorbild Benedikt

Vorbild Benedikt
Gründer des Benediktinerordens ist der hl. Benedikt von Nursia. Aus seiner reichen Erfahrung, die er in einem bewegten Leben als Mönch und Klostervorsteher gesammelt hatte, hat er für seine letzte große Gründung, das Kloster auf dem Monte Cassino in Italien eine Mönchsregel verfasst, die sich durch einen großen Weitblick und Sinn für das Wesentliche auszeichnet. So hat sie bis heute nichts an ihrer Aktualität eingebüßt und inspiriert nicht nur Mönche zu einem Leben mit Gott. Als Kurzformel der Regel und Spiritualität des hl. Benedikt gilt seit langem der Satz "ora et labora" "bete und arbeite".
Ergänzt werden sollte dieser Satz durch das Wort "lege" "lies", da Benedikt für seine Mönche eine beträchtliche Zeit der Lesung von Bibel und Kirchenvätertexten reserviert.

Ein weiteres Leitwort benediktinischer Spiritualität ist das "Suchen". Ein benediktinisch geprägter Mensch ist sein ganzes Leben auf der Suche, auf der Suche nach Gott.

Auch das Leben unseres Ordensvaters war von einer langen Suche geprägt. Über mehrere Lebensstationen erst, über manche Misserfolge hinweg gelangte er mit der Gründung Monte Cassinos zu seinem irdischen Lebensziel, und auch dort blieb er ein Mensch, der offen war für den immer neuen Anruf Gottes.

Das auf dem Weg Bleiben des hl. Benedikt, seine Güte, Konsequenz und Weitsicht sind uns ein leuchtendes Vorbild auf unserem Weg als Benediktiner.